Für ein AfD und Pegida – freies Hamburg

nazis3Langsam wird es mehr als gruselig mit dieser Ansammlung von Adolfs für Dumme und ihrem Anhang mit der Bezeichnung Pegida. Ich stelle mir gerade die Frage, was gerade in dieser Republik passiert.

Wie kann es möglich sein, dass der geistig/moralische Bodensatz dieser Republik, noch in der Minderheit, unsere relativ stabile, soziale und demokratische Gesellschaft in Geiselhaft nimmt?

Wie kann es sein, dass immer mehr sächsische Polizisten an diesen unsäglichen Aufmärschen teilnehmen und sich noch öffentlich mit Äußerungen wie: Wir wissen auf welcher Seite wir stehen, gegen die Demokratie positionieren?

Polizisten sind Beamte und durch eindeutige Vorgaben verpflichtet, ihre Arbeit auf der Grundlage des Grundgesetzes und der Verfassung auszuführen. Polizisten, welche die Aussage, wir wissen auf welcher Seite (propediga) wir stehen getätigt haben, stellen sich damit gegen die Grundlagen unserer Gesellschaft und gehören sofort suspendiert und aus dem Dienst entfernt.

Was ich auch in nicht verstehen kann, ist die Schockstarre, in welche die Politiker dieser Republik geraten sind. Wie nächtlich geblendete Kaninchen, kommen nur stotternde Statements herüber, statt klare Kante gegen solches Fehlverhalten zu zeigen und wie im Fall der sächsischen Polizisten, sofort zu reagieren, gehen sie lediglich in Deckung.

Eigentlich wollte ich ein Kulturmagazin auf die Beine stellen, aber auf Grund dieser entsetzlichen Entwicklung werde ich die kommenden Wochen diese Thematik in den Vordergrund stellen.

In Hamburg stehen im März die Bürgerschaftswahlen an. So wie es aussieht, könnte die AfD mit 7% in der Bürgerschaft vertreten sein. Das sollte mit allen demokratisch denkenden Menschen verhindert werden. Aus diesem Grund werde ich die Rubrik Hamburger Bürgerschaftswahl 2015 in die Quer stellen und Kandidaten der CDU, der Grünen, der Linken, der SPD und der Piraten bitten, Beiträge zu diesem Thema beizusteuern, um den Einzug der AfD zu verhindern.

Auch wir Wähler können dazu beitragen, indem wir durch den Gang an die Wahlurne eine hohe Wahlbeteiligung „produzieren“, was die AfD deutlich unter die 5% Hürde bringen könnte.

 

 

 

 

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