Kandidaten zur Hamburger Bürgerschaftswahl: Linda Heitmann (Bündnis 90/die Grünen)

Hamburg_logoOb Verkehrspolitik, Bildungspolitik oder soziale Projekte – die Hamburgische Bürgerschaft entscheidet über viele wichtige Gestaltungsfragen in unserer Stadt. Nutzen Sie ihre Chance und nehmen Sie am 15. Februar Einfluss! Jede nicht abgegebene Stimme ist in unserer Demokratie eine verlorene Stimme. Daher: Nutzen Sie ihre Chance, sich einzumischen, in viel zu vielen Ländern dieser Erde haben Menschen diese Möglichkeit leider noch immer nicht!

Linda Heitmann - GAL-Sprecherin fuer GesundheitspolitikIch bin Linda Heitmann, 32 Jahre alt, und kandidiere für Bündnis 90/ Die Grünen zur Bürgerschaftswahl 2015 sowohl auf der Landesliste (Platz 19), als auch in meinem Wahlkreis (Blankenese, Rissen, Osdorf, Lurup) auf Platz 3. Gemeinsam mit meinem Mann und meiner kleinen Tochter lebe ich seit acht Monaten in Rissen, vorher war ich lange in Altona-Altstadt zu Hause.

Mein erstes kleines persönliches Erfolgserlebnis hatte ich mit etwa 10 Jahren, als sämtliche Viertklässler meiner Heimatstadt in Schleswig-Holstein ins Rathaus eingeladen wurden, um den Kreistagsabgeordneten ihre Anliegen vorzutragen. Wir arbeiteten in der Klasse vier zentrale Forderungen aus und trugen diese den Abgeordneten vor – unter anderem war mir besonders die Verbesserung meiner Situation als Radfahrerin auf einem Abschnitt meines Schulweges sehr wichtig.

Im darauffolgenden Jahr tat sich eine Menge: all unsere Klassen-Forderungen wurden umgesetzt. Unter anderem bekam die von mir gefürchtete Straße einen gut von der Fahrbahn abgegrenzten Fahrradstreifen. Noch immer freue ich mich, wenn ich meine alte Heimat besuche und diesen Fahrradstreifen sehe. Denn er hat mir früh gezeigt: in unserer Demokratie kann ich etwas bewegen!

Die Förderung des Radverkehrs ist mir auch heute noch ein großes Anliegen. Darüber hinaus liegen mir aber noch andere Themen sehr am Herzen:

– die bessere Personalausstattung in KiTas für eine gute frühkindliche Bildung ist mir ein Herzenanliegen. Wenn ich sehe, dass sich meine Tochter ihre beiden ErzieherInnen mit 19 anderen Kindern teilen muss, dann bleibt im Kita-Alltag leider viel zu wenig Raum fürs Vorlesen, Basteln oder um kleinere Konflikte zu schlichten. Hier brauchen wir deutlich mehr Personal, um schon die Kleinsten optimal zu fördern.

– Hamburg ist eine bunte Stadt. Es gibt große, kleine, schwarze, weiße, dicke, dünne, schwule, lesbische und heterosexuelle HamburgerInnen und Hamburger. Und sicher auch noch ganz vieles mehr und dazwischen! Jeder und jede hat seine eigene Geschichte und das Recht, so zu leben, wie es ihm oder ihr gefällt – solange dadurch keine Mitmenschen in ihren Grundrechten eingeschränkt werden. Daher setze ich mich für Toleranz und Chancengleichheit ein. Konkret heißt das zum Beispiel, dass jeder und jede die Chance haben sollte, schnell und gut Deutsch zu lernen oder im einst gelernten Beruf in Hamburg auch zu arbeiten. Oder dass ein Kind, was mit zwei Vätern aufwächst, sich nicht als „anders“ fühlen muss.

– Menschen mit Suchtproblemen brauchen Ansprache und geziehlte Hilfe statt Kriminalisierung. In Hamburg gibt es seit vielen Jahren ein ausdifferenziertes Suchthilfesysthem, u.a. Drogenkonsumräume, in denen unter Aufsicht und mit sauberen Spritzen Drogen konsumiert werden können. Das muss auch so bleiben, damit Betroffene schnell und unbürokratisch Hilfe bekommen, wenn sie sie suchen.

Dies sind nur wenige ausgewählte Beispiele, was man in Hamburg konkret mitgestalten und ändern kann. Es gäbe noch viele mehr.

Ich freue mich, wenn auch Sie am 15. Februar wählen und damit zum Ausdruck bringen: Hamburg ist eine demokratische und vielfältige Stadt, in der jede Stimme ernst genommen wird!

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