Opfer des diktatorischen Globalisierungswahns: die Toten von Brüssel

Paul realitaet-alleinAls Erstes möchte ich mein Beileid für die sinnlosen Opfer der Terroranschläge in Brüssel zum Ausdruck bringen, ihren Angehörigen mein Beileid aussprechen und ihnen ganz viel Kraft wünschen.

Es ist mir bewußt, daß es eine Gratwanderung ist, die Opfer des mörderischen Anschlags von Brüssel in einem Artikel gegen den geplanten G20 Gipfel einzubeziehen. Nur die pervertierten wie scheinheiligen und unreflektierten Äußerungen der meisten Europäischen PolitikerInnen zu den mörderischen Anschlägen in Brüssel erlauben mir, mich auf diese Gratwanderung zu begeben und ich hoffe auf das Verständnis von euch Leserinnen und Leser.

Wie sehr viele Menschen habe ich gestern förmlich vor dem Bildschirm geklebt, Nachrichten angeschaut – Kommentare gelesen und angehört und bin – von Stunde zu Stunde wütender geworden.

Diese unreflektierte Arroganz vieler Politikerinnen und Politiker läßt eigentlich nur zwei Wege für uns Menschen in Europa zu: Resignation und Unterwerfung unter die Knute dieser außer Kontrolle geratenen Politik, oder aber endlich mal selber aufstehen und aktiv werden und physische Präsenz auf der Straße zeigen.                                                                                     Außer von einigen PolitikerInnen der Linkspartei, kam rein gar NICHTS an Selbstkritik und Nachdenken über die Ursachen, oder gar eventuelle Lösungsansätze, um weitere Eskalationen und Terroranschläge zu vermeiden. Wie eine Salve aus einem AK 47 kamen von den meisten PolitikerInnen nur sinnentleerte Worthülsen, mit denen sie mehr Überwachung von uns BürgerInnen einfordern, Aufrüstung der Polizei bis hin zu einer politischen Miliz für die Durchsetzung ihrer Interessen   – weitere Kriegseinsätze, um in anderen Ländern, mit anderen Religionen und geschichtlichen Hindergründen, ihre völlig absurde „Vorstellung“ ihrer nicht existierenden Demokratie und vor allem, ihrer wirtschaftlichen Interessen durchzubomben.

Mit der „Seuche“ des Netz-Zeitalters namens „Popo mit Sessel verklebt“, und dem damit einhergehenden Symtom Klicktivismus können wir zwar munter, wie bei einem Tennisspiel, mehr oder weniger „lustige“, aber völlig ineffektive Matches austragen, es ist aber das völlig falsche Spielfeld auf dem wir (grinsel und das schreibe ausgerechnet ich) einen großen Teil unserer Lebenszeit verschwenden.

Terror, Tod – der mentalen Abstumpfung der Menschen und der gezielten und politisch gewollten Asozialisierung der Gesellschaft, welche die Mißgeburt des aufblühenden Nationalismus reanimiert hat, müssen wir ein sehr deutliches Stop entgegen halten, sonst verlieren wir auch noch die Restfragmente der Demokratie und unsere Freiheit gänzlich.

Und das ist der Punkt, weshalb wir den in Hamburg geplanten G20 Gipfel verhindern müssen. Dieser „kleine Bruder“ des G8 Gipfels dient nicht dazu etwa sinnvolles für uns Menschen zu schaffen, sondern dient nur einem Zweck, uns den Konzernen und Banken als Fraß vor die Füße zu schmeißen und uns das auch noch im Herzen Hamburgs machtvoll zu demonstrieren, denn diese „Politik“ bereitet den Nährboden für solchen mörderischen Terror wie ihn die Menschen in Paris, Ankara, Istanbul und Brüssel erleiden mußten.

Fortsetzung folgt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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