Mach Dich lang für die Million – ein neuer Witz aus dem Bezirk Hamburg- Mitte

Paul realitaet-alleinGestern wurde in unserem Grünzug die Veranstaltung des „Bürgerprojektes“ für Hamburgs längsten „Park“ zelebriert. Wie bei solchen üblich, war es wieder einmal ein lebenszeitverschwendendes Schulterklopf-Ereignis mit vorprogrammierten Ablauf.

Das Betreten des Veranstaltungszeltes und der Blick auf das Prospekt brachten mich an den Rande eines Lachflashes – es war spiegelverkehrt. Dann sprach ich den Ziehsohn des Seeheimer Rechtspopulisten Johannes Kahrs, Falko mac Drosselbart, seines Zeichens Bezirksmajor in Hamburg-Mitte an und wollte ein Photo von ihm machen, mit dem Ergebnis das er so schnell entschwand wie einer meiner Pfurze nach einer Portion Erbsensuppe.

Dann wurde es so ganz „lustig“, auf meine Frage nach dem Verbleib von den restlichen 2,3 Millionen € – der Bund finanziert das Projekt mit 3,3 Mio € und der Bezirk „lobt“ eine Mio€ aus, bekam ich nur ratloses Gestotter zu hören und war dann stickum die Persona non Grata, nach dem Motto: Bürgerinnen und Bürger haben gefälligst die Schnauze halten, wir onanieren selber.

Gehofft hatte ich ja, dass diese Veranstaltung für die Anwohner_innen Borgfeldes einen Sinn macht und diese auch auch ihre Vorschläge vortragen könnten. Pustekuchen ohne eine Prise THC, die Vortragenden kamen aus Billstedt, Hamm, Horn und der Veddel um sich selbst auf die Schulter zu klopfen. Wie immer eine politisch gesteuerte Farce unter dem Deckmantel namens Bürgerbeteiligung. Nicht eine einzige Person, die wirklich relevant für die kulturelle Entwicklung Borgfeldes etwas beizusteuern hätte.

Das einzige Highlight der Veranstaltung war die charmante blonde Photografin des Projektes, mein persönlicher Abgeordneter hatte mich ja auch schnell alleine gelassen, gelle Piet.

P.S. was mich so interessieren würde, fragen darf man ja wohl noch, sind die verbliebenen 2,3 Mio€ Spielgeld für die SPD Parteikasse???

 

 

 

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